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Im Original von Ulf Hundeiker und HIER zu finden.

Kategorie: Filmprojekt

Handycam.…oder so ähnlich.

Denn nachdem ich für meine Dokumentation (oder wie ich mein Gestümpere nennen soll) eine Deadline habe wird es ernst. Am Wochenende in zehn Tagen und weitere zwei Wochen drauf geht die großartige Band Porter ins Tonstudio. Und ich mit ihnen. Keine Angst, ich werde nicht mitsingen.

Einen Tag mit von der Partie sind zwei Gäste, die sich bei der Crowdfunding-Aktion einen Tag im Studio als Dankeschön für ihre finanzielle Unterstützung gewünscht haben. Kein Erbarmen- auch für diese beiden ist genug Platz auf den Speicherkarten!

So viel Arbeit stecke ich da rein.
So viel Geld stecke ich da rein.
Ich glaube, ich bin verrückt.

Im Original veröffentlicht von @KONSONAUT auf dem KONSONAUTIK-Blog am  28. September 2012

Für einen Vorgeschmack dient dieser Mitschnitt, leider in einer minderwertigen Tonqualität. PORTER, eine Band aus dem Ruhrgebiet, die live tierisch viel Spaß macht und einen mitreißt.

Am 29. September 2012 im Düsseldorfer Session-Club, Ratherstraße 45!
Über 10 Bands beim BIRTHDAY BASH für schlappe 7,- € – 
und mittendrin natürlich die wunderbaren  PORTERs!
Einlass 15 Uhr, Beginn 16 Uhr, Porter um ca. 20:15

Mehr Infos bekommt ihr hier:
http://porteronline.wordpress.com/

http://www.porter-online.de/

Man kann es nicht mehr leugnen. Auch als Agnostiker ist es nun an mir, dem Wettergott – in welcher Form auch immer – seine Existenz zuzugestehen. Allerdings zeigt er sich nicht gerade als Porter-Fan. War es weit Anbeginn der Band schon mehr als ein Unken, so zeigte sich mit jedem Open Air, welches wir spielten unsere geheime Superkraft: wir können es regnen lassen.

Und was erstmals 2003 beim „Rock in den Ruinen“ in Dortmund funktionierte, selbstschuldigerweise als wir gerade „Here comes the rain again“ von den Eurithmics coverten, und letztmalig auch unseren Headliner-Gig beim Maschinchen Buntes-Best Of im genialen Ambiente des Burghofes von Haus Witten die Zuschauerzahl bei 12 Grad auf ein überschaubares Maß schrumpfen ließ, schlug gestern, am 11.9.2012 erneut zu – und das, obwohl wir gar kein Open Air,  sondern ein wunderbares Konzert in der Dortmunder „Hafenliebe“ mit den absolut tollen Major Leagues spielten.

Unser einziger Fehler war, beim Soundcheck das große Tor der Location geöffnet gehalten zu haben. Und ZACK! War der Schlingel von Donneroderwasauchimmerfürngott zur Stelle und ließ es wie aus Kübeln übel kübeln. Ist ja auch weitet nicht schlimm gewesen, wir waren ja drin, die Bühne trocken – eher subtropisch heiß – ABER: wenn man in einem Laden am Hafen spielt, den man als Strandbar kennt, dessen Stammpublikum bei Sonne fast automatisch auftaucht und bei Regen die, ansonsten charmante, Abgelegenheit des Ortes zur Massenverhinderungswaffe wird, ist er wieder da – dieser Glauben des Ungläubigen, diese Vorstellung von dem einen, pervers dadurch motivierten Wettermacher, dass Porter schlicht auch im wärmsten Hochsommer, sollten sie auf einer offenen Bühne oder einer Bühne, die im Verdacht steht, offen sein zu wollen, stehen, einfach mit Regen bedacht zu sein haben.

Wir sind sehr gespannt, in welcher Art dieser Typ sich am nächsten Freitag, also übermorgen, hervorspielen will, wenn wir im Essener Unperfekthaus Halt machen, um mit der Düsseldorfer Punkrockband Kurz Und Bündig, eine rasante Show hinzulegen.

Komm doch, Du …

PORTER-KONZERT

Zwischen Hardrock und Mandoline

12.04.2011 | 17:49 Uhr

Witten. Donnernde Schlagzeug-Beats, energische Gitarren-Parts und eine melodische Gesangstimme: Die Wittener Band Porter hat über die Jahre hinweg einen ganz eigenen Sound entwickelt. In diesem Jahr feiern die fünf Alternative-Rocker ihr zehnjähriges Jubiläum. Beim Geburtstagskonzert im „Maschinchen Buntes“ brachten sie die Eckkneipe gehörig zum Kochen.

Über 70 Besucher drängen sich vor der kleinen Bühne und jubeln den Musikern entgegen, als sie zu den Instrumenten greifen. Neben den Eigenkompositionen hält das Repertoire der fünf an diesem Abend auch einige äußerst kreative Coverstücke bereit. Zum Erstaunen der eingefleischten Fans spielen sie sogar einen Popsong von Britney Spears – und beweisen, dass der Titel „Toxic“ als Hardrock-Version sogar besser klingt.

Bei allen Arrangements und Kompositionen setzen Porter auf Teamarbeit. Gemeinsam werden Akkordfolgen ausprobiert, Texte vorgeschlagen, Melodien überlegt. Dabei schöpfen sie aus den unterschiedlichsten Musikeinflüssen. „Privat hört jeder von uns eine andere Lieblingsmusik. Da sind die verschiedensten Stile dabei: Von Countrymusik bis hin zu hartem Metal ist fast alles vertreten“, erzählt Sänger Christian Schwarz. „Dadurch wird das gemeinsame Komponieren erst richtig spannend, wenn all diese Einflüsse aufeinandertreffen“, erklärt der 36-Jährige.

So verwundert es nicht, dass sich die Musik von Porter in der letzten Dekade in die unterschiedlichsten Richtungen entfaltet hat. Vier CDs mit professionellen Studioaufnahmen zeugen von dieser Entwicklung. Während die ersten Aufnahmen noch deutlich rocklastiger sind, finden sich bei späteren Liedern sogar psychedelische Passagen zwischen den charakteristischen gitarrenorientierten Refrains.

Und für die allerneuesten Stücke, die in diesem Monat ganz frisch in einem Dortmunder Studio aufgenommen wurden, haben Porter sogar eine Mandoline mit im Gepäck. „Unser Gitarrist Lars hat sie irgendwann zur Probe mitgebracht und gegen unseren Willen mit eingebaut. Wir waren alle überrascht, wie gut es zu unserer Musik passt“, erzählt Schlagzeuger Markus Sänger.

Auch das Publikum nimmt die neuen Klänge gut an. Insbesondere die Akustikstücke, die von den gesanglichen Fähigkeiten und dem enormen Tonraum von Frontmann Christian Schwarz profitieren, begeistern die Zuhörer. Nach dem gelungenen Konzert darf man sich nun auf die neuen Studioaufnahmen freuen.

Anna Ernst für die WAZ

Original-Artikel hier:
http://www.derwesten.de/staedte/witten/zwischen-hardrock-und-mandoline-id4536499.html

Ulf HUndeiker für Albumcheck.de, April 1, 2012 Live on stage No Comments

Informationen zum Künstler:
Artist: Porter
Title: Damocles
Website: www.porter-online.de
Social Media: facebook.com/porter.rockt
Genre: Progressive Rock
Label: selbst
Redaktions-Wertung:
Leser-Wertung:
1 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 10

Porter Promotion-Photo

Witten, neunundzwanzigster März. Die in der Gegend  zu Recht Kultstatus genießende Band Porter wird morgen im “Maschinchen Buntes” auftreten. Doch nun bekommen die Musiker ein Problem: Die als Vorgruppe eingeplanten Grizzly Soda müssen krankheitsbedingt absagen. Und der Countdown läuft!

Doch spontan naht Rettung, und so verkündet Markus Sänger (der übrigens der Schlagzeuger ist und nicht singt) am Freitagmittag: Es springt ein: Kay Godlewsky!

Eine ausgezeichnete Entscheidung, wie sich sehr schnell herausstellt, denn der Zweiundzwanzigjährige entpuppt sich als großartiger Entertainer!

Kay Godlewski

KAY GODLEWSKI

I miss you so! - Aufgeklebt auf der Gitarre von Kay Godlewsky

Nur mit seiner Gitarre bewaffnet, alternativ auch mal mit Playback, und mit viel Elan und Humor wippt er auf der Bühne, als hätte er noch nie anderes getan. Als sei der Eierschneider, beklebt mit den Worten “I miss you so!”, ein natürlicher Körperteil von Kay Godlewsky.

Er versteht es, das Publikum anzusprechen, ohne dass es seltsam oder erzwungen wirken würde, und das obwohl der Durchschnittsgast an jenem Abend fast doppelt so alt wie der Künstler gewesen sein dürfte.

Eine überraschende Entdeckung.

Nach kurzem Unterbruch dann  sammelten sich die Mannen von Porter auf der Bühne. Was allerdings einige Ausrufe erforderte, um auch wirklich alle vom Tresen auf die kleine Bühne zu bekommen.

Porter in Concert

PORTER

Auch hier wurde schnell klar: Musik ist mehr als organisiertes Geräusch! Die Band verschmilzt geradezu mit Instrumenten und Musik, ohne jeglich aufgesetztes Getue. Echte Leidenschaft statt vorgetäuschter Orgasmen. Und dabei professionell und präzise. Und kreativ, wie auch das aktuelle Album “Damocles” zeigt.

Die Stimmung: Bestens! Es müssen nicht immer Stars sein. Was zählt, ist die Freude an der Musik.

Das “Maschinchen Buntes” verlangt im übrigen keinen Eintritt, nur einen Euro Kulturbeitrag und nachher geht der Hut für die Künstler herum.

Original-Artikel hier:
http://albumcheck.de/2012/04/konzertcheck-in-witten-und-genial-porter-mit-spontanem-support-act/

Von Ulf Hundeiker für albumcheck
November 18, 2011 BandsTipp der Redaktion 2 Comments

Informationen zum Künstler:
Artist: Porter
Title: Damocles
Website: http://www.porter-online.de
Social Media: @porterrockt, http://www.facebook.com/porter.rockt
Genre: Progressive Rock
Label: Keins
Release: April 2011
Buy at: Free Download
 Redaktions-Wertung:
 Leser-Wertung:
1 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 10

Cover Porter: Damocles

Aus der Asche von Bands wie “Luzifer Sam”, “Body Lost Ist Size” und “Friday Is Scrapped” stieg vor zehn Jahren wie Phoenix aus der Asche “Porter” empor, um von Witten aus die Musikszene mit Alternative Rock zu bereichern.

Nach einigen Schwierigkeiten z.B. mit Labels und dergleichen verabschiedeten sich die fünf Musiker plus Techniker von der Vorstellung einer professionellen Karriere, pfiffen aufs Geschäft und erzeugten im Frühjar 2011 die Jubiläums-CD “Damocles” komplett in Eigenregie. Das Ergebnis ist respektabel.

Bandphoto von PorterUntermauert von den präzise geschlagenen Trommeln des Markus G. Sänger (der auch das Cover gestaltete) jenseits des standardisierten OffBeat “Wumm Zack”, die zementiert werden vom unaufdringlich interessanten Bass (Volker Fabiunke) spielen Frank Stewen, Lars Daum und Christian Schwarz ihre irgnedwie immer anders klingenden Gitarren (oder auch Mandoline). Christian, “nebenbei” der Sänger von Porter, hat Gespür für das Gesangsfach. Sorgfältig artikuliert und treffsicher und dynamisch.

Was an “Damocles” auffällt: Die heute zu verbreitete maximale Aussteuerung auf höchste Pegel entfällt. Viele leise Stellen, viel Dynamik, wie sie heute in der Rockmusik fast unauffindbar geworden sind, bieten den Trommelfellen Luft zu atmen. Die Band verzichtet auf “immer feste druff”, ohne dabei Power einzubüßen. Im Gegenteil!

Unterteilt ist das Werk in die “Amplified Side” und die “Acustic Side”, letztere quasi unplugged. Was vom Drive her jedoch keinen Unterschied macht.

Ach ja, a propos “pfeifen aufs Geschäft”: Das Album (wie auch andere Werke von Porter) kann kostenlos auf der Homepage heruntergeladen werden (mp3). Auf der CD weisen die Musiker darauf hin, ja, fordern geradezu dazu auf, das Ding zu kopieren.

Mainstream geht anders.

Original-Artikel hier:
http://albumcheck.de/2011/11/zehn-jahre-porter-damocles/