Archiv

Archiv für den Monat August 2012

Du schlechte Welt – wie lange mich auch Leib und Gut mit Dir verbinden, ich sehe nur, daß Du ganz nichtig bist in Worten, Taten und Verhalten. Du bist so unbeständig, daß ich dich vorn und hinten nicht versteh! Mit Lug und Trug kannst Du allein entgelten; mit Mühe, Mühsal, großer Last, mit Winkelzügen, Tücke machst du den Weg zur Hölle kurz. Darüber klagt, ihr eitlen Frauen, Männer! Wir streben täglich, Tag und Nacht, nach Ehre und Besitz – erreichen wir, was wir gewünscht, so haben wir zuletzt nicht mehr als magre Speise, dünnes Kleid – und was an guten Taten oben für uns spricht.   So mancher sagt, er wäre mir für immer fest verbunden, er diene mir mit Leib und Gut, das würde sich nicht ändern … Doch käme ich als armer Mann zu ihm, da wünschte er, ich wäre, wo der Pfeffer wächst! Zu Adams Kindern darf man nicht viel Vertrauen haben, nur einem soll man dienen: Gott. Die Welt besteht aus Dreck. Drum wende dich mit Grauen ab und hoff auf Den, der Hilfe bringen kann. Manch guter Mann, er tut mir leid, und ich mir selber auch, weil man doch nicht erkennt, daß wie ein Rauch vergeht, was man so angestrengt der Welt zu Diensten tut. Wo ist der Lohn, wenns heißt: Dies ist der Tod?   Kein ärmres Tier hab ich gefunden unter allen Kreaturen, als eines, das den Fürsten dient. Mit Haut und Haar verkauft man sich an seinen Herrn für kleinen Lohn – das tät ein Esel nicht, und wäre frei! Reit, schlag und stich, stiehl, raub und brenn und schone nicht die Menschen, nimm Roß und Wagen, Huhn und Hahn, zeig keine Rücksicht mehr – du weißt, dein Herr hat Spaß an dir, wenn er dich sieht bei solchem Treiben. Ja, lauf ihm nach und wart auf ihn, (vor allem: ist er Fürst!) schau ständig nach ihm aus, umdiene ihn, damit er dich bemerkt; und falls er huldvoll mal ein Wörtlein sagt, so nimm es als Geschenk des Himmels!   Ihr Vögelchen und auch ihr andren Tiere, wild und zahm, ihr kennt die rechte Liebe: ein jedes sucht sich seinesgleichen, ein jedes Männchen hat sein Weibchen, wenn Not ist, helft Ihr gegenseitig. Doch meine Freunde – sie würden zusehn, wie ich krumm werd, lahm, eh mich mal einer unterstützte! Und könnte man mich damit retten, Gesundheit geben, Schmerzen nehmen – ich würde eher wie der Schnee vergehn! Die Liebe, die ein Mensch dem anderen erweist, sie hätte keinen Wert, gäb es nicht Aussicht auf Geschenke und Hoffnung auf Besitz. Dem eignen Kind wär ich zuviel, wenn es auf Dauer keinen Nutzen von mir hätte.   Und könnte ich mir ganz nach Lust, recht wie es mir gefällt, das Leben selbst gestalten, mit allem Philosophenwissen – ich könnte es nicht richtig planen, es ginge mir auf Dauer alles schief. Was hilft denn meine Gier nach viel Besitz, gesellschaftlichem Rang, was hilft mir Silber oder Gold, was hilft die Frauenliebe, wenn Weltlust rasch entwertet wird, und ich doch weiß, daß ich bald sterben muß. Mach nur Turniere, lauf, tanz, spring, auf einem großen Platz, s sorg nur für Kurzweil, Hofplaisir, mach Sprünge wie die Katz – der sobald der Spaß vorüber ist, geh noch mal hin: da ist die Stätte öd.   Mich wundert sehr, daß wir so fest auf diese Erde bauen und sehen doch, wie es vergeht. Wo sind denn meine Freunde und Kumpane? Wo meine Eltern und die Ahnen? Wo sind wir alle denn nach mehr als hundert Jahren? Mich wundert außerdem, daß ich nie loskam von der Frau, die mich so lang betrogen hat und mir nur Unglück brachte; mich hat mein eitler Sinn verblendet, ich sah nicht, daß sie mir gefährlich war. Wir bauen uns den größten Tand an Häusern, schönen Burgen – dabei reicht schlichtes Mauerwerk, daß wir uns überdauern. Hört Brüder, Schwestern, arm und reich: Baut nur auf Den, der euch auf ewig schützt.

PORTER-KONZERT

Zwischen Hardrock und Mandoline

12.04.2011 | 17:49 Uhr

Witten. Donnernde Schlagzeug-Beats, energische Gitarren-Parts und eine melodische Gesangstimme: Die Wittener Band Porter hat über die Jahre hinweg einen ganz eigenen Sound entwickelt. In diesem Jahr feiern die fünf Alternative-Rocker ihr zehnjähriges Jubiläum. Beim Geburtstagskonzert im „Maschinchen Buntes“ brachten sie die Eckkneipe gehörig zum Kochen.

Über 70 Besucher drängen sich vor der kleinen Bühne und jubeln den Musikern entgegen, als sie zu den Instrumenten greifen. Neben den Eigenkompositionen hält das Repertoire der fünf an diesem Abend auch einige äußerst kreative Coverstücke bereit. Zum Erstaunen der eingefleischten Fans spielen sie sogar einen Popsong von Britney Spears – und beweisen, dass der Titel „Toxic“ als Hardrock-Version sogar besser klingt.

Bei allen Arrangements und Kompositionen setzen Porter auf Teamarbeit. Gemeinsam werden Akkordfolgen ausprobiert, Texte vorgeschlagen, Melodien überlegt. Dabei schöpfen sie aus den unterschiedlichsten Musikeinflüssen. „Privat hört jeder von uns eine andere Lieblingsmusik. Da sind die verschiedensten Stile dabei: Von Countrymusik bis hin zu hartem Metal ist fast alles vertreten“, erzählt Sänger Christian Schwarz. „Dadurch wird das gemeinsame Komponieren erst richtig spannend, wenn all diese Einflüsse aufeinandertreffen“, erklärt der 36-Jährige.

So verwundert es nicht, dass sich die Musik von Porter in der letzten Dekade in die unterschiedlichsten Richtungen entfaltet hat. Vier CDs mit professionellen Studioaufnahmen zeugen von dieser Entwicklung. Während die ersten Aufnahmen noch deutlich rocklastiger sind, finden sich bei späteren Liedern sogar psychedelische Passagen zwischen den charakteristischen gitarrenorientierten Refrains.

Und für die allerneuesten Stücke, die in diesem Monat ganz frisch in einem Dortmunder Studio aufgenommen wurden, haben Porter sogar eine Mandoline mit im Gepäck. „Unser Gitarrist Lars hat sie irgendwann zur Probe mitgebracht und gegen unseren Willen mit eingebaut. Wir waren alle überrascht, wie gut es zu unserer Musik passt“, erzählt Schlagzeuger Markus Sänger.

Auch das Publikum nimmt die neuen Klänge gut an. Insbesondere die Akustikstücke, die von den gesanglichen Fähigkeiten und dem enormen Tonraum von Frontmann Christian Schwarz profitieren, begeistern die Zuhörer. Nach dem gelungenen Konzert darf man sich nun auf die neuen Studioaufnahmen freuen.

Anna Ernst für die WAZ

Original-Artikel hier:
http://www.derwesten.de/staedte/witten/zwischen-hardrock-und-mandoline-id4536499.html

Ulf HUndeiker für Albumcheck.de, April 1, 2012 Live on stage No Comments

Informationen zum Künstler:
Artist: Porter
Title: Damocles
Website: www.porter-online.de
Social Media: facebook.com/porter.rockt
Genre: Progressive Rock
Label: selbst
Redaktions-Wertung:
Leser-Wertung:
1 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 10

Porter Promotion-Photo

Witten, neunundzwanzigster März. Die in der Gegend  zu Recht Kultstatus genießende Band Porter wird morgen im “Maschinchen Buntes” auftreten. Doch nun bekommen die Musiker ein Problem: Die als Vorgruppe eingeplanten Grizzly Soda müssen krankheitsbedingt absagen. Und der Countdown läuft!

Doch spontan naht Rettung, und so verkündet Markus Sänger (der übrigens der Schlagzeuger ist und nicht singt) am Freitagmittag: Es springt ein: Kay Godlewsky!

Eine ausgezeichnete Entscheidung, wie sich sehr schnell herausstellt, denn der Zweiundzwanzigjährige entpuppt sich als großartiger Entertainer!

Kay Godlewski

KAY GODLEWSKI

I miss you so! - Aufgeklebt auf der Gitarre von Kay Godlewsky

Nur mit seiner Gitarre bewaffnet, alternativ auch mal mit Playback, und mit viel Elan und Humor wippt er auf der Bühne, als hätte er noch nie anderes getan. Als sei der Eierschneider, beklebt mit den Worten “I miss you so!”, ein natürlicher Körperteil von Kay Godlewsky.

Er versteht es, das Publikum anzusprechen, ohne dass es seltsam oder erzwungen wirken würde, und das obwohl der Durchschnittsgast an jenem Abend fast doppelt so alt wie der Künstler gewesen sein dürfte.

Eine überraschende Entdeckung.

Nach kurzem Unterbruch dann  sammelten sich die Mannen von Porter auf der Bühne. Was allerdings einige Ausrufe erforderte, um auch wirklich alle vom Tresen auf die kleine Bühne zu bekommen.

Porter in Concert

PORTER

Auch hier wurde schnell klar: Musik ist mehr als organisiertes Geräusch! Die Band verschmilzt geradezu mit Instrumenten und Musik, ohne jeglich aufgesetztes Getue. Echte Leidenschaft statt vorgetäuschter Orgasmen. Und dabei professionell und präzise. Und kreativ, wie auch das aktuelle Album “Damocles” zeigt.

Die Stimmung: Bestens! Es müssen nicht immer Stars sein. Was zählt, ist die Freude an der Musik.

Das “Maschinchen Buntes” verlangt im übrigen keinen Eintritt, nur einen Euro Kulturbeitrag und nachher geht der Hut für die Künstler herum.

Original-Artikel hier:
http://albumcheck.de/2012/04/konzertcheck-in-witten-und-genial-porter-mit-spontanem-support-act/

Von Ulf Hundeiker für albumcheck
November 18, 2011 BandsTipp der Redaktion 2 Comments

Informationen zum Künstler:
Artist: Porter
Title: Damocles
Website: http://www.porter-online.de
Social Media: @porterrockt, http://www.facebook.com/porter.rockt
Genre: Progressive Rock
Label: Keins
Release: April 2011
Buy at: Free Download
 Redaktions-Wertung:
 Leser-Wertung:
1 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 101 vote, average: 10,00 out of 10

Cover Porter: Damocles

Aus der Asche von Bands wie “Luzifer Sam”, “Body Lost Ist Size” und “Friday Is Scrapped” stieg vor zehn Jahren wie Phoenix aus der Asche “Porter” empor, um von Witten aus die Musikszene mit Alternative Rock zu bereichern.

Nach einigen Schwierigkeiten z.B. mit Labels und dergleichen verabschiedeten sich die fünf Musiker plus Techniker von der Vorstellung einer professionellen Karriere, pfiffen aufs Geschäft und erzeugten im Frühjar 2011 die Jubiläums-CD “Damocles” komplett in Eigenregie. Das Ergebnis ist respektabel.

Bandphoto von PorterUntermauert von den präzise geschlagenen Trommeln des Markus G. Sänger (der auch das Cover gestaltete) jenseits des standardisierten OffBeat “Wumm Zack”, die zementiert werden vom unaufdringlich interessanten Bass (Volker Fabiunke) spielen Frank Stewen, Lars Daum und Christian Schwarz ihre irgnedwie immer anders klingenden Gitarren (oder auch Mandoline). Christian, “nebenbei” der Sänger von Porter, hat Gespür für das Gesangsfach. Sorgfältig artikuliert und treffsicher und dynamisch.

Was an “Damocles” auffällt: Die heute zu verbreitete maximale Aussteuerung auf höchste Pegel entfällt. Viele leise Stellen, viel Dynamik, wie sie heute in der Rockmusik fast unauffindbar geworden sind, bieten den Trommelfellen Luft zu atmen. Die Band verzichtet auf “immer feste druff”, ohne dabei Power einzubüßen. Im Gegenteil!

Unterteilt ist das Werk in die “Amplified Side” und die “Acustic Side”, letztere quasi unplugged. Was vom Drive her jedoch keinen Unterschied macht.

Ach ja, a propos “pfeifen aufs Geschäft”: Das Album (wie auch andere Werke von Porter) kann kostenlos auf der Homepage heruntergeladen werden (mp3). Auf der CD weisen die Musiker darauf hin, ja, fordern geradezu dazu auf, das Ding zu kopieren.

Mainstream geht anders.

Original-Artikel hier:
http://albumcheck.de/2011/11/zehn-jahre-porter-damocles/

  1. Hast Du jemals etwas von diesen Tellerwäschergeschichten gehört?

    …nerdbebrillter Bill Gates/Steve Jobs in einer Garage irgendwo in Amiland?

    Gibt`s nicht in good ol`Germany?

    BULLSHIT! (Scheissdregg) gibt`s doch!

    …und Du kannst Dein Teil dazu beitragen!

    Wie?

    HIER!

    280,- €uronen in 9 Tagen und Dein Name im Booklet or something else……

    Make it so!

  2. #Porter #Rockt

    @derherrgott

    So, eine verdammt lange Probe hinterlässt Blasen an den Fingern und geborstenes Metall. Das – war – geil! #Porter Und nun nach Hause!

    11:01 PM Jun 26th via Twitter for Android
    http://twitter.com/derherrgott/status/217724364181864448

    Hey! Leute! Die Jungs spielen sich die Finger blutig um Euch eine endsgeile Mucke rüberzubraten!

    Helft ihnen, verdammtnocheins!
    Projekt Wolkenstein von Porter

    …hat immer noch nur sekundär was mit Sex, Mett und Nutella zu tun. 😉

  3. Porter auf Spendensuche….

    …meine neue Lieblingsband “Porter” hat es in die Onlineausgabe von “derWesten” geschafft! Link

    …und sie brauchen immer noch Geld!

    BESSER IHR GEBT ES #PORTER ALS DASS DER WOLFGANG ES SICH HOLT!

    Liebm Gruß vom
    Michl

    …achja, es geht hier nur sekundär um sex mit nutella! 😉

    Original hier:
    http://www.tumblr.com/tagged/startnext

Kategorien: MusikLiteratur
Region: Essen
Schlagwörter: CDAlternativerockAlbumMaximumProduktion

Worum geht es in diesem Projekt?

PORTER sind eine seit 2001 in dieser Form bestehende, englischsprachige Alternative-Rockband aus Dortmund / Essen / Witten mit hohem Anspruch an qualitativ hochwertiges Songwriting und Texten mit gesellschaftlich relevanten Aussagen und einer Haltung jenseits der tumben „I love you and you love me“-Lyrik – also an sich selbst.

Bestehend aus 5 gestandenen Musikern, die allesamt schon seit Anfang der 90er Jahre – teilweise auch zusammen – Musik machen und Tonträger davon produzieren, haben wir mit Porter bereits 4 EPs in Eigenregie und auf eigene Kosten aufgenommen. Nachzuhören und gratis downzuloaden unterwww.porter-online.de oder http://soundcloud.com/porter-the-band.

Eine Besonderheit von PORTER ist sicherlich die stilistische Offenheit. Der Stil setzt sich aus den äußerst unterschiedlichen Vorlieben der einzelnen Musiker zusammen und hat auch keinerlei Angst vor rockexotischen Instrumenten wie der Mandoline oder einem Akordeon und so schleicht sich zwischen den straighteren Rocknummern auch schon mal eine Polka ein. So gibt es neben dem vollen Rockbrett auch ein akustisches Set der PORTER-Songs.

Da wir jedoch allesamt keine Profimusiker, sind und uns unsere künstlerische Unabhängigkeit unter allen Umständen bewahren wollen, ist es jedesmal geradezu ein Kraftakt für uns, das Geld fürs Studio und für die Produktion aufzubringen. Und immer wenn wir diesen Kraftakt bislang bewältigten, reichte das Budget stets für eine 4 bis maximal 7 Songs umfassende EP aus. Geschweige denn, dass wir das Geld für das so wichtige Mastern der Songs im Postproduktionsprozess gehabt hätten. Das wiederum hat uns bislang nicht erlaubt, von den so wichtigen Musikzeitungen wahrgenommen zu werden. Das möchten wir mit Ihrer / Eurer Hilfe gerne ändern.

In diesem Projekt geht es darum, die ohnehin hohe Eigenleistung der Band zur Produktion der neuen CD „Wolkenstein“ (Arbeitstitel) mit dem nötigen Budget zu unterfüttern, eine vollwertige CD mit 10 – 12 Songs aufzunehmen, zu mastern und zu produzieren – im Prinzip den Wunsch der zahlreichen und treuen Live-Fans nach einem kompletten Album umzusetzen.

Da wir in unseren Reihen einen professionellen Grafiker und Kommunikations-Designer haben, fallen alle Kosten für das Art-Work der CD schon einmal weg. Ebenso können wir in einem Dortmunder Studio Sonderkonditionen beanspruchen, was den Produktionsprozess finanziell extrem verschlankt.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Ziel ist es zum Einen ganz klar, unseren Fans und Freunden des anspruchsvollen Alternative-Rocks, einen Tonträger in die Hand zu geben, den sie gerne weiterempfehlen und der unseren wuchtig emotionalen Livesound möglichst genau einfängt. Wir fühlen uns als Teil einer Szene, die allzu oft am Geld scheitert und glauben so sehr an unsere Musik, dass wir niemals in Erwägung gezogen haben, aufzugeben – wie sehr viele unserer Freunde.

Die Zielgruppe besteht erfahrungsgemäß – sowohl was das Publikum bei unseren Auftritten als auch die Käufer unserer EPs angeht – sowohl aus Musikliebhabern der härteren Spielarten wie Metal, als auch aus Leuten, die „mainstreamigere“ Rock-Acts wie die Foo Fighters bevorzugen. Die Altersstruktur ist dabei recht fließend zwischen 18 und 50, wobei die meisten wohl in den späten 20er sind.

Was wir nicht sind und sein wollen ist die reine Hintergrundberieselung, die beiläufig konsumiert wird oder seelenlose Gebrauchsmusik a la Nickelback.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Das Projekt ist unterstützenswert, weil es all denen, die nicht an die Beständigkeit von Künstlern und ihrem Willen etwas Großes zu schaffen glauben, zeigen kann, dass es sich lohnt einen langen Atem zu besitzen und für seine Träume zu kämpfen.

Alle unsere Dankeschöns sind hochwertige Original Artikel, bzw. emotionale und hochexklusive Leistungen der Band, die es so sonst nicht gibt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Ziele des Projekts sind, mit dem erreichten Budget die Studioaufnahmen sowie das Mastering der Songs zu finanzieren und dann die CD in einer 1000er-Auflage zu pressen (die 500er Auflage der letzten CD „Damocles“ war sehr rasch zum Selbstkostenpreis unter die Leute gebracht).
Im Falle einer durch Glückes Geschick erreichten Überfinanzierung, könnten wir dann sogar den von uns auf jeden Fall noch zu erbringenden Eigenanteil minimieren.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht die Band PORTER mit Proberaum, und damit festem Stützpunkt, in Dortmund.
Namentlich sind das Christian Schwarz (Gesang, Gitarren), Lars Daum (Gitarre, Mandoline), Frank Stewen (Gitarren), Volker Fabiunke (Bass) und Markus Sänger (Drums).

Von Markus G. Sänger im April 2012

Original-Text hier:
http://www.startnext.de/porterwolkenstein

Von Ulf Hundeiker verzapft am 09. August 2012, so um 17 Uhr 17

Kategorie: Filmprojekt , Kultur

Ankündigung der Band Porter für die Gästelistenplätze auf Lebenszeit.Ich wusste schon gar nicht mehr, dass ich so viele Euronen da hineingebuttert hatte. Jetzt darf ich für immer und ewig in alle Konzerte der Band Porter für Umme rein! Das regiert!

Nun steht die Finanzierung des geplanten Albums namens Wolkenstein also ziemlich. Das ist sehr gut für die Menschheit. Freie Musik ohne GEMA und unnötig viel bezahlen. Dank Crowdfunding.

Da das so eine interessante Sache ist, hatte ich beschlossen, Porter deswegen zu interviewen. Dann dachte ich, das Interview könnte man ja auch so multimediamäßig filmen. Dann, dachte ich, man könnte da auch noch Musikeinblendungen einsprengseln. Dann dachte ich, man könnte ja auch noch im Studio interviewen.

Dann dachte ich, scheiß drauf und mach gleich einen richtigen Film daraus. Wie auch immer man so etwas macht. Aber ich habe Ideen. Und immense Ausgaben für Ausrüstung und demnächst, wenn’s richtig losgeht, Fahrkarten. Ob ich das auch per Crowdfunding finanzieren kann? Oder sollte?

Egal. Hauptsache, ich bekomme dieses Projekt überhaupt halbwegs zufriedenstellend zum Abschluss!

Verzapft am 09. August 2012, so um 17 Uhr 17

Original-Artikel hier:
http://weblog.hundeiker.de/item-6668.html

Freitag, 20. April 2012 von @derherrgott

Die Wittener Alternative-Rockband Porter, bestehend aus
5 gestandenen Musikern, die sich ihre Sporen allesamt in
den unterschiedlichsten Bands und Genres verdient haben,
geht nach 4 selbstfinanzierten EPs einen neuen, modernen
und noch ungewöhnlichen Weg.

Seit dem 17. April läuft auf der Crowdfunding-Plattform
http://www.startnext.de das “Wolkenstein”-Projekt von Porter.

Die Idee hinter dem sogenannten “Crowdfunding” ist so
simpel wie genial: Viele Leute setzen einen selbstgewähl-
ten Geldbetrag für ein von Ihnen ausgewähltes Kultur-
projekt ein. Im Gegenzug erhalten alle Spender ein
Dankeschön, das nicht selten aus exklusiven Artikeln und
Preisen besteht, welches man so in dieser Form nirgendwo
kaufen kann.

Im Falle Porter bedeutet das, dass die Band Ihr Ziel, 2.000 €
für die Produktion ihres neuen Albums “Wolkenstein” zu
sammeln, innerhalb von 3 Monaten, also bis zum 17. Juli
2012 erreichen muss.

Sollte das Ziel erreicht werden, kann PORTER mit dem Geld
ins Studio gehen und alle Supporter erhalten ihr garantier-
tes Dankeschön – und die haben es bei Porter, je nach
Unterstützung, durchaus in sich: Vom bloßen Dank auf der
Facebook-Page der Band über die neue handsignierte CD
frei Haus, reicht das Angebot über freien Eintritt zu Porter-
Konzerten auf Lebenszeit und einen Studiobesuch bis hin
zu Kunstwerken aus der Kreativschmiede der Musiker.
Man kann sich die Band sogar für ein Privat-Konzert nach
Hause holen.

Wenn das finanzielle Ziel nicht erreicht wird, bekommen
die Spender Ihren Einsatz zurück und für niemanden ent-
stehen Kosten. Auf diese Weise versuchen Porter nun ihren
Traum vom ersten vollwertigen Album finanzieren und
produzieren zu können.

Porter sind dankbar für jede Art der Unterstützung – sei es
eine aktive Spende auf der Projektseite

http://www.startnext.de/porterwolkenstein

oder die Verbreitung der Nachricht über das Projekt!

22.06.2012 | 17:25 Uhr von Anna Ernst für die WAZ

Rocker auf Spendensuche im Netz
Die Wittener Band Porter geht ungewöhnliche Wege zur Finanzierung ihres Albums.

Witten. „Nein, einen Plattenvertrag wollen wir nicht“, sagt Schlagzeuger Markus Sänger entschieden. Unkommerziell und in Eigenregie wollen die fünf talentierten Hobbymusiker der Wittener Band Porter ihre Musik produzieren.

Seit über zehn Jahren sind die Alternative-Rocker auf den Bühnen der Region zu Hause. Vier kleinere Platten haben sie bereits aufgenommen. Doch in diesem Jahr wollen sie sich erstmals den großen Traum des eigenen Albums erfüllen. „Wolkenstein“ soll die Scheibe heißen, an deren Songs die Musiker bereits fleißig schreiben. Die Gitarren sind gestimmt, die Stimmen geölt. Was jetzt noch fehlt, ist „nur“ noch: Geld. Denn die Miete des Tonstudios, das professionelle Abmischen der Stücke und das Pressen der CDs ist alles andere als billig: Etwa 3000 Euro soll der Traum vom eigenen Album kosten.

Die Lösung des Finanzproblems verspricht das neue Konzept des „Crowdfundings“(dt.: Schwarmfinanzierung) im Internet. „Für alle Kulturschaffenden ist das gut geeignet“, meint Drummer Markus Sänger, der im Fernsehen von der Methode des Spendensammelns erfuhr. Auf der deutschsprachigen Crowdfunding-Website „startnext.de“ hat der 40-Jährige das Projekt „Wolkenstein“ eingestellt. Fans können sich dort innerhalb weniger Minuten anmelden, ihre Bezahlmethode wählen und eine beliebig hohe Summe spenden. Drei Monate lang ist dafür Zeit. Wenn am Ende die Zielsumme von 2000 Euro erreicht wird, die sich die Musiker als Zuschuss erhoffen, wird das Geld an die Band ausgezahlt. Wenn nicht, erhalten alle Unterstützer ihr Geld zurück.

Für die Fans springt dabei auch etwas heraus: „Man kann sich je nach Höhe der Spende ein kleines Dankeschön aussuchen, das wir versenden, sobald wir die Zielsumme zusammen haben“, erklärt Sänger. Für 5 Euro etwa gibt es Fanmaterial und Sticker. Wer 19 Euro spendet, bekommt in einigen Monaten das fertige Album direkt nach Hause geschickt. „Für uns ist das eine gute Sache, denn wir müssen bei den Konzerten nicht ,betteln’ und mit dem Hut herumgehen“, so Markus Sänger. „Und unsere Spender bekommen garantiert etwas dafür zurück.“

Doch was in der Theorie ganz einfach klingt, ist für die Kulturschaffenden, die sich im Internet auf die Suche nach Unterstützern begeben wollen, mit viel Aufwand verbunden. „Die Anmeldung des Projektes ist eine sehr seriöse Sache“, meint Sänger. „Man muss sich ausweisen – noch und nöcher. Und zusätzlich wird verlangt, dass man selbst Werbung für das Projekt macht und auf der Internetseite regelmäßig neue Einträge schreibt.“

Werbeclips erstellen, Flyer designen, auf Portalen wie Facebook kräftig für das neue Album werben: Für den diplomierten Kommunikationsdesigner Markus Sänger stellt das technisch kein Problem dar. „Aber es steckt ein enormer Zeitaufwand dahinter, den man unbedingt mit einplanen muss, wenn man sich als Kulturschaffender fürs Crowdfunding entscheiden will“, so der 40-Jährige. „Aber die Spender profitieren davon und können sich sicher sein, dass ihr Geld an der richtigen Stelle ankommt und zweckgebunden für ein seriöses Projekt ausgegeben wird.“

Rund 930 Euro fehlen den Musikern von Porter noch, bevor das Tonstudio gemietet werden kann. Informationen zum “Wolkenstein“-Album und zum Spenden-Vorgang, der noch bis Mitte Juli läuft, gibt es unter:www.startnext.de/porterwolkenstein

Anna Ernst

Original-Artikel hier:
http://www.derwesten.de/staedte/witten/rocker-auf-spendensuche-im-netz-id6796433.html

12. Juli 2012 von westsideblogger

Ja, es ist wahr geworden. Für die Dortmunder Band Porter geht der Traum in Erfüllung. Sie können ihr Album “Wolkenstein” produzieren. Sie haben sich entschlossen, die Produktionskosten für diese CD überstartnext zu sammeln. Sammeln heißt in diesem Fall, dass die Band sich zuerst einen Anteil an Fans zulegen muss. Dazu ist selbstverständlich enorm viel Werbung und Präsenz notwendig. Nach dem die Fans in ausreichender Anzahl ihr Wohlwollen ausgedrückt hatten, konnte die Band mit dem zweiten Teil des Projektes “Wolkenstein” beginnen. Die Fans mussten nun überzeugt werden, auch als Supporter einzutreten. Supporter zahlen einen Beitrag X in die startnext Kasse.

Dieser Beitrag, oder diese Spende, wird von jedem Zahlungswilligen gesammelt und kommt ausschließlich dem Projekt zu Gute. Aber nur, wenn das Projekt eine festgelegte Marke des monetären Anteils auch wirklich erreicht. Ist dies nicht der Fall, kann der Supporter seine Spende zurückerhalten oder einem anderen Projekt zukommen lassen. Für die Jungs aus dem Ruhrpott hat sich der Geldberg nun über die gezogene Linie erhoben und den minimalen Betrag erreichtüberschritten. Das Album kann produziert werden.

Die Band wird das Album ohne GEMA in CC-Lizenz veröffentlichen. Außerdem erhalten die Spender ihre zugesicherten Überraschungen, die sie sich für ihren Betrag aussuchen konnten. So haben alle gewonnen. Die Band, ihre Fans und die Kultur. Auch startnext hat etwas gewonnen, da von jeder Spende ein geringer Teil, mindestens 1€, in den großen Topf geworfen wird. Das Projekt “Wolkenstein” wurde nur realisiert, weil sowohl Fans als auch Band, besonders derDrummer, unermüdlich die Massen aktivierten. Dies ist ein Sieg der Kultur und des Zusammenhalts in der Gesellschaft. Lasst uns feiern und fröhlich sein. Mit Musik der Band “Porter” selbstredend.

PORTER ist eine charismatische, seit nunmehr über 10 Jahren bestehende Alternative-Rockband aus Dortmund. Bislang haben wir mit 4 selbstproduzierten EPs voller Herzblut versucht, unsere Songs auf Tonträger zu bannen, was aber aus Budgetgründen nie den gewünschten Erfolg hatte oder den Anklang fand, den es verdiente. Mit der neuen vollwertigen CD “Wolkenstein” möchten wir endlich den Durchbruch schaffen und der Welt zeigen, was für Energie in uns steckt.

 

 

Porter bedanken sich artig.

Original-Artikel hier:
http://www.westsideblogger.de/2012/07/12/massen-spenden/

22. Mai 2012 von westsideblogger

Wenn ihr etwas ändern wollt, wenn Kultur anders funktionieren soll als das derzeit durch die großen Verwerter diktiert wird, wenn ihr euch beteiligen wollt, damit Künstler auch ohne Major Label in der Lage sind euch mit Musik zu versorgen, dann helft ihnen bei der Produktion. Werdet Fan und Unterstützer, zeigt euren Willen zur Veränderung.

Oh, Mr Porter!

Oh, Mr Porter! (Photo credit: Wikipedia)

Ich habe mich entschieden, der Band Porter aus Dortmund bei der Produktion ihrer ersten nächsten CD finanziell unter die Arme zu greifen. Wenn auch ihr euch mit ihrer Musik identifizieren könnt, sie mögt und vielleicht, so wie ich, einen regionalen Hintergrund habt, klickt den Link und schaut euch das Projekt der Band an.

PORTER CD – Wolkenstein – startnext.de.

Original-Artikel hier:
http://www.westsideblogger.de/2012/05/22/wolkenstein/

von MeddlMichl, 26.6.2012

Die Berliner-Zeitung hat in ihrem Artikel zur #GEMA kurz und bündig aufgezeigt wie grotesk dieses System GEMA funktioniert.

Schnell wird klar, welchen Zweck die GEMA verfolgt

Es wird mit anderer Leute Kreativität und Leistung Geld gemacht um selbiges in die eigenen Taschen zu stopfen.

Mancherorts nennt man dies Diebstahl (geistigen Eigentums).

Das ist aber mE nicht alles was die GEMA verbricht!

Durch diese besondere Form der Repression, Kleingeisterei und Kontrolle -die durchaus auch als strukturelle Gewalt angesehen werden darf- erstickt die GEMA Kreativität,Motivation und Wagnisbereitschaft neuer Musikschaffender im Keim.

Mozart, Beethoven, Bach, Wagner wären nicht so berühmt -wenn überhaupt- wenn es damals so etwas wie die GEMA gegeben hätte.

Ein Beispiel aus der Volksmusik:

Diese ist per se GEMA frei. Jeder darf die, teils über Generationen überlieferten Stücke, spielen, improvisieren und erweitern.

Dadurch wird Liedgut -was auch Kulturgut und identitätsstiftend ist- am Leben erhalten.

Die GEMA verhindert dies aber mit ihrer raffgierigen Politik die krakenähnlich alles einsammelt was auf dem Weg irgendwie nach Musik/Geldesel aussieht.

…wie ein Virus, welches den eigenen lebensnotwendigen Wirt langsam aber sicher tötet.

Zeit zu handeln! Zeit neue gemafreie Wege zu gehen!

Ein Beispiel könnte das sein was Porter mit dem Projekt Wolkenstein gerade -hoffentlich erfolgreich- versucht!

Weg von der GEMA! Hin zu mehr Autonomie und Selbstverwaltung!

Wartet nicht bis die Steinzeitpolitiker den nächsten evolutionären Schritt machen, denn das wird dauern!

Schönen Tag noch
Michl

P.S.: Dieser Artikel wird demnächst um diverse Links erweitert auf der Gulaschkantine veröffentlicht.

Folgen Sie dem Autor auf Twitter. 

Original-Artikel hier:
http://meddlmichl.tumblr.com/post/25917001927/interessantes-zur-gema

 

08.07.2012, 17:24 Uhr, Kunst & Kultur

Menschen auf der ganzen Welt verbindet vor allem eines – die Liebe zur Musik. Egal welcher Nation man angehört, welchen Status man inne hat oder ob man arm oder reich ist – für Musik ist jedermann zu begeistern.

Aber das Musikgeschäft ist auch hart. Jeder der in diesem Business tätig ist oder war weiß das. Zahlreiche Bands oder Einzelkünstler tauchen auf und verschwinden wieder. Manche von ihnen bleiben und erfreuen mit ihren Hits Generationen, aber nicht jedem ist dieses Glück vergönnt.

Das TV weckt zusätzlich noch falsche Hoffnungen gerade bei den jüngeren Generationen in dem es ihnen weißmacht, dass die Teilnahme an einer Castingshow wie Popstars oder Deutschland sucht den Superstar automatisch ein Freifahrtschein zu Reichtum und Ruhm ist. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wenn man zu den Großen im Musikgeschäft gehören möchte ist es ein harter Weg und viel Arbeit, der auf den oder die Künstler wartet.

Wenn jemand weiß wie hart das ist, dann die Band Porter. Diese Gruppierung aus fünf Musikern die bereits einzeln aber auch zusammen seit 10 Jahren im Musikgeschäft agieren weiß, dass zum Durchbruch nicht nur Talent, sondern auch und vor allem finanzielle Unterstützung notwendig ist. Eine CD produziert sich nun mal nicht von allein und auch Werbung für diese CD sollte schon sinnvoll sein, aber auch das kostet. Selbst in Zeiten, wo das Internet doch quasi den Weg in jedes Wohnzimmer öffnet, reicht das allein oft nicht aus.

Aus diesem Grund hat die Band Porter nun einen sehr einfallsreichen Weg gewählt um ihre Popularität voranzutreiben und vielleicht auf diesem Weg nun den Durchbruch zu schaffen – sie bittet ihre Fans um Unterstützung und Hilfe.

Bis zum 17.07.2012 besteht noch die Möglichkeit die Band finanziell zu unterstützen. Natürlich springt auch für die eifrigen Spender etwas dabei heraus. Was? Das kann der Spender sogar frei wählen, je nach Höhe der Spendensumme. Erreicht die Band bis zum gesetzten Datum das Spendenziel nicht, bekommen alle Spender ihre eingezahlte Summe zurück, es entsteht also kein Risiko des finanziellen Verlustes.

Auf der Homepage der Band kann man nicht nur musikalische Hörproben genießen, man kann sich zudem ein genaueres Bilddavon machen, was die Jungs eigentlich planen, was sie antreibt und welchem musikalischen Genre sie zuzuordnen sind.


Autor / Kontakt:

Frau Madeleine R.
Hann. Münden
Original-Artikel hier:
Posted on 6. Juli 2012 by trueffi

Ich bin kein Fan von Bettelei. Ich bin kein Fan von PayPal-Spendenaufrufen. Ich bin kein Fan davon, Geld für Dinge auszugeben, von denen ich selbst nichts habe. (Damit wir uns nicht missverstehen: ich rede von Spenden für Privatangelegenheiten, die sich die Betroffenen nicht selbst leisten wollen.)

Aber ich bin ein Fan von guter Musik. Zu guter Musik gehört für mich eine Gitarre, ein gutes Schlagzeug und eine Stimme, die mir das gewisse Etwas gibt.

 

Nun fand ich neulich durch Zufall auf Twitter einen Link. Ein Link zu einem Projekt.
Auf http://www.startnext.de/porterwolkenstein stellt sich eine saucoole Band vor.

Mehr Informationen zur Band gibt es hier: PORTER online

Zurück zum Projekt: Man bittet um Support für die Finanzierung des neuen Albums. Und hier der nicht vorhandene Haken – man hat was davon, wenn man sein Geld in dieses Projekt investiert. Man bekommt – bei erfolgreichem Abschluss des Projekts – Dankeschöns. Sei es eine handsignierte CD, eine Erwähnung im Booklet, ein Live-Auftritt – je nach Höhe des Betrags, den man bereit ist, auszugeben.
Was heißt nun erfolgreicher Abschluss? Erfolgreich heißt, es müssen 2000€ zusammen kommen. Und zwar bis 17.07.2012! Die Band bekommt das Geld und die geneigten Spender ihre Dankeschöns. Kommt das Geld nicht zusammen, bekommen die Spender ihr Geld zurück. Sie sehen – man kann nicht verlieren ❤

Wer also auf guten, handgemachten Alternative Rock steht sollte dieses Projekt dringend unterstützen! Ich zähle auf Sie! Und beeilen Sie sich – die Zeit reeeeennt 😉

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Die Musikband Porter ist seit zehn Jahren im Musikgeschäft tätig – eine lange Zeit wenn man bedenkt, dass wohl kaum jemandem der Name der Band geläufig ist.

Im Gegensatz zu den Bands die durch Castingsshows aus dem Boden schießen, legt diese Band jedoch Wert auf wirklich handgemachte Musik und die braucht nicht nur ihre Zeit, sie in aller Munde zu bringen kostet auch Geld.

Aus diesem Grund hat die Band ein Projekt ins Leben gerufen, welches um Unterstützung bittet um genau das zu erreichen, was jede Band im Laufe ihrer Karriere erreichen möchte – sie möchten bekannt werden. Mittels finanzieller Unterstützung durch Fans und Interessenten soll es ermöglicht werden, eine CD auf den Markt zu bringen und professionell zu vermarkten.

Als Spender kann man dabei zwischen verschiedenen Boni wählen, die als Dankeschön von der Band zur Verfügung gestellt werden. Neben namentlichen Erwähnungen im Booklet oder einem gewidmeten Song auf einem der Konzerte, steht auch ein ganz spezielles Event an, man kann sich von der Band bekochen lassen.

Die Katze im Sack kaufen tut man dabei nicht. Zum einen kann man sich auf der Seite der Band musikalisch vom Können der Band ein Bild machen und zum anderen gibt es das Geld zurück, wenn die Spendensumme nicht innerhalb der gesetzten Zeit (bis zum 17.07.2012) erreicht wird.

Die Idee der Band auf diese Art voranzukommen ist lobenswert. Ein Blick auf die Seite der Jungs ebenfalls.

 

Original-Artikel hier:
http://www.artikel-presse-news.de/kunst-kultur-artikel/alternativ-rock-von-porter.html

 

Von H.R. Bruns

Das ist Netzgemeinde

Das CD-Cover (Photo: Porter)

Heute abend ist das Ziel fast vollbracht: Die Band Porter hat mittels Crowdfunding das Geld für eine CD-Produktion zusammenbekommen. Vor gut drei Wochen habe ich in diesem Blog darüber berichtet. Ich war nicht der Einzige, der sich für diese Sache eingesetzt hat. Viele User auf Twitter haben sich engagiert, der Drummer und Initiator der Band und des Projektes, Markus G. Sänger hat inhier mal zusammengefasst, wer alles “mediale” Unterstützung geliefert hat. Die CD Wolkenstein wird nun produziert werden können. Und das Beste an der Scheibe: Sie wird GEMA-frei sein. Meiner Meinung nach ist das der zukunftsweisende Weg und ich gratuliere Porter zur Entscheidung, unter einer Creativ-Commons-Lizenz zu veröffentlichen. Und natürlich auch, dass sie sich als regionale Band getraut haben, das Geld in größerem Umfang … ja, was eigentlich? Einzusammeln.

Merke: Viele, viele kleine Beiträge schaffen Großes.
So ist das mit der “Netzgemeinde”.

Original-Artikel hier:
http://hrbruns.de/blog/das-ist-netzgemeinde/

 

Von H.R. Bruns am 22.6.2012

Für die einen Peanuts, für die anderen der große Haufen.

Crowdfunding ist einer der Begriffe, die derzeit in den Medien kursieren. Was ist das eigentlich genau? Wikipedia schreibt dazu:“Crowdfunding oder Schwarmfinanzierung ist eine Art der Finanzierung. Mit dieser Methode der Geldbeschaffung lassen sich Projekte, Produkte, die Umsetzung von Geschäftsideen und vieles andere mit Fremdkapital versorgen. Eine so finanzierte Unternehmung und ihr Ablauf werden auch als eine Aktion bezeichnet. Ihre Kapitalgeber sind eine Vielzahl von Personen – in aller Regel bestehend aus Internetnutzern, da zum Crowdfunding meist im World Wide Web aufgerufen wird.”
Anders ausgedrückt: Viele Personen geben kleinere Geldbeträge, um ein Projekt zu ermöglichen. Das ist sozusagen die internetaffine Umsätze des Sprichwortes vom Kleinvieh, das auch Mist macht. Auf diese Art ist in letzter Zeit schon Geld für einen Spielfilm zusammengekommen. Auch die eine oder andere Musikproduktion erblickt dadurch das Licht der Welt. Und das, ohne dass die Künstler sich einer Produktionsfirma und gegebenenfalls für sie ungünstigen Verträgen aussetzen müssen.

Das CD-Cover (Photo: Porter)

In meinem Twitter- und Facebook-Bekanntenkreis versucht das gerade Markus G. Sänger mit seiner Band Porter und dem Projekt Wolkenstein.
Als Dankeschön hat er sich besondere Geschenke für Spender ausgedacht. Das geht vom Dankeschön auf der Facebook-Fanseite über lebenslangen freien Eintritt zu Konzerten bis hin zum Koch-Event der Band für großzügige Spender.

Alle Infos zum Projekt Wolkenstein finden Sie hier. Mit Zeichnungsmöglichkeit für Spenden!
Hier ist die Facebook-Fanseite der Band.

Sie wollen in ein paar Titel der Band reinhören? Kein Problem, bei Soundcloud gibt es Hörproben.

Ich habe mich ebenfalls im Projekt engagiert. Nicht mit Geld, aber mit einer kleinen ‘Stimmspende’. Den Trailer mit meiner Sprecherstimme finden sie hier.

Was ich persönlich sehr fein finde: Das Album wird GEMA-frei erscheinen und unter Creative-Commons-Lizenz publiziert.
Und: ‘Alternative’ ist ein weiter Begriff. Nach den ersten Höreindrücken bin ich aber sehr zufrieden. Wenn die CD erscheint, dann lesen Sie hier sicher eine Rezension.

Notabene: Meine Texte und Fotos erscheinen hier auch unter CC-Lizenz (siehe Kasten rechts, unten). Sie können via Flattr Beiträge honorieren. Genauso funktioniert das mit einem ‘Fav’ bei Twitter.

Origonal-Artikel hier:
http://hrbruns.de/blog/eine-cd-die-der-webnutzer-mitfinanziert/

Von Ulf Hundeiker

Zweitausend Euro waren das Ziel, als die hier bereits mehrfach erwähnte, weil erstklassige, Wittener Rockband Porter, ein Album via Crowdfunding bei Startnext.de finanzieren wollte. Damit dieses Album einfach entstehen kann ohne es mit irgendwelchem Geschäftsgebahren vermarkten zu müssen. Damit auch weiterhin die Musik nur auf der CD etwas koste*1, derDownload jedoch kostenlos bleibe wie bei den bisherigen EPs.

Zur Halbzeit war jedoch weniger als die Hälfte in der Kasse, und an die Band ausgeschüttet (und bei den Finanzierern kassiert) würde lediglich bei Erreichen des Zieles- also zweitausend Euro.

Selbst der Herrgott mochte nun verzweifeln. Und doch wirkte ein Wunder: Bereits eine Woche vor Ablauf war die Kohle beisammen. Und nun, am Ende, sogar ein wenig mehr. Man sieht: Es funktioniert. Herzlichen Glückwunsch!

Original-Artikel hier:
http://weblog.hundeiker.de/item-6624.html

Von Ulf Hundeiker

Da gibt es diese Rockband namens Porter*1, die mir sehr ans Herz gewachst wurde. Nein, das ist kein Metal. Aber erstklassige Mucke. Deren Musik*2 kann kostenlos heruntergeloaded oder downgeladen (wie auch immer das heißt) werden.

Nun möchten die Musiker aus Witten gerne die Welt mit einem neuen Album namens „Wolkenstein“beglücken. Nur:
Plattenstudios sind nicht gerade billig. Durch kostenlose Verbreitung halten sich die Einnahmen vonPorter in sehr engen Grenzen. Da dieses Album aber einfach eingespielt werden MUSS, brauchen die Kohle. Das nennt sich Krautfindung*3 oder so. Wer ein wenig in die Band investiert (und wenns nur drei Euro sind) bekommt auch ein Dankeschön- je nach Höhe. Bis hin zum Privatkonzert oder „Lass‘ Dich von der Band bekochen“! Und hier findet Ihr das Kraut (und mehr Informationen). Wer nicht gerade arm ist, spendet da gefälligst, sonst FUBAK! Und verbreitet zumindest die Botschaft!

    • Anm. 1: Der Drummer von Porter hat übrigens meine VisitenkartInnen gestaltet und für den ist die Anzeige rechts!

Original-Post hier:

http://weblog.hundeiker.de/item-6471.html

 

„Wolkenstein“ kann kommen

19.07.2012 | 16:53 Uhr

„Wolkenstein“ kann kommen
Die Musiker von Porter arbeiten auf Hochtouren an den Vorbereitungen fürs erste Album (v.l.): Lars Daum (Gitarre, Mandoline), Markus Sänger (Schlagzeug), Christian Schwarz (Gesang, Gitarre), Frank Stewen (Gitarre) und Volker Fabiunke

Witten.   Die Wittener Band Porter erfüllt sich den Traum vom eigenen Album. Finanziert wird es aus Spenden, die im Internet gesammelt wurden. Im Interview spricht Drummer Markus Sänger über das Album, Erfahrungen mit Plattenverträgen und die nächsten Pläne der Gruppe.

Der Traum wird Wirklichkeit: Seit zehn Jahren stehen die Alternative-Rocker von Porter gemeinsam auf der Bühne. Jetzt wollen sie ihr erstes Album „Wolkenstein“ herausbringen. In den letzten Monaten waren sie dafür auf Spendensuche. Über die Crowdfunding-Internetseite „startnext.de“ erhielten sie von Fans 2166 Euro. Dem Projekt „Wolkenstein“ steht nichts mehr im Weg. Im Interview spricht Drummer Markus Sänger (40) über die Musik, Plattenverträge und die kommenden Pläne der Band.

Herzlichen Glückwunsch erstmal! Hattet ihr je Zweifel, ob die Methode des Crowdfundings klappt?

Markus Sänger: Ja, es gab oft Phasen, in denen ich Zweifel hatte. Aber gerade im letzten Monat kamen unglaublich viele Spenden dazu.

Ihr habt euch für die Eigenfinanzierung entschieden. Wie steht ihr zu Plattenverträgen?

Wir haben mit diversen Vorgängerbands schon schlechte Erfahrungen damit gemacht. Für Kleinstbands wird bei den Labels nicht viel getan. Man gibt die Rechte ab, aber man verdient, wenn überhaupt, höchstens Centbeträge. Mit Porter haben wir uns deshalb darauf geeinigt, das als Hobby zu betreiben. Außerdem haben wir keine Lust, uns reinreden zu lassen. Jetzt können wir sagen: „Das ist unsere Musik und wir machen, was wir als Band wollen.“ So macht es einfach mehr Spaß.

Das Geld habt ihr jetzt zusammen. Wie geht’s weiter?

Zuallererst werde ich sichten, wer gespendet hat und welche der versprochenen Geschenke, die man sich im Gegenzug dafür aussuchen konnte, versendet werden müssen. Eine kleine Gebühr von etwa 40 Euro geht auch noch an die Plattform Startnext. Wenn wir dann ausgerechnet haben, wie viel Geld uns unterm Strich bleibt, können wir ein Tonstudio buchen, Angebote vom Presswerk einholen und über die grafische Gestaltung nachdenken. Da kommt eine Menge auf uns zu – ganz zu schweigen natürlich vom Schreiben der Songs.

Was hat es mit dem Album-Namen „Wolkenstein“ auf sich?

Die Platte ist nach Oswald von Wolkenstein benannt, einem Ritter aus Südtirol. Ich habe im Urlaub eine Ausstellung über ihn besucht und gesehen, dass er ähnlich wie Goethe und Schiller ein großer Denker war – allerdings weniger bekannt. Sein Werk ist beeindruckend und er hat sich nie festgelegt. Das passt gut zur Haltung der Band: Wir wollen uns stilmäßig auch nicht festlegen. Bei uns kommen viele Einflüsse zusammen. Das kann man auch hören.

Wie soll „Wolkenstein“ klingen?

Unsere letzten Stücke waren ruhiger und textlich etwas introvertiert. Auf Wolkenstein soll es lauter und expressiver zugehen. Es ist weniger ichbezogen, sondern nach außen gerichtet, auch durchaus politisch. Wir sprechen Probleme an und üben etwas Sozialkritik. Was Instrumente angeht, kommen immer neue dazu. Bei den letzten Songs haben wir schon eine Mandoline eingebaut. Neuerdings spielt unser Gitarrist Lars auch noch Schifferklavier und E-Piano. Wir wissen nie, was er als Nächstes anschleppt.

Wann kann man die neuen Stücke live hören?

Wir spielen beim „Maschinchen Buntes Open Air“ am 31. August als Headliner im Innenhof von Haus Witten. Im September gibt es Konzerte in Düsseldorf und Essen. Und wir freuen uns natürlich auch besonders auf das „Metal for Mercy“-Festival in der Werkstadt Ende November.

INFO: Unter startnext.de/porterwolkenstein gibt es einen Blog der Band, der über den Fortschritt des Albums berichtet.Songs von Porter gibt es zum kostenlosen Download auf der Homepage der Band http://www.porter-online.de oder gegen eine kleine Gebühr bei iTunes.

Anna Ernst

 

Original hier:
http://www.derwesten.de/staedte/witten/wolkenstein-kann-kommen-id6896493.html

… liebe Freunde von PORTER, jener sympanischen Musikkapelle aus Dortmund, Witten und Essen, deren Kunst wir heutzutage wohl am ehesten Alternative-Rock nennen und adjektivst mit dem Zusatz „Maximum“ versehen, um Euch jenen Druck zu vermitteln, den wir auf der Bühne so gerne verbreiten.

Auch wenn dieser Satz sich in vielerlei sprachlicher Hinsicht schön um sich selbst gedreht hat, soll dieser Blog nur eines bezwecken: Die verschiedenen Blogs über PORTER in einem zu bündeln.

Viel Spaß,

Markus von PORTER